Die 7 Sünden
Kein Streit in der Öffentlichkeit!
Streitereien mit dem Betriebsrat kosten Zeit,
Nerven, Geld. Werden diese in die Öffentlichkeit
getragen, freut sich sicher auch der Wettbewerb. Ebenfalls nicht absehbar ist die Wirkung auf
die Motivation Ihrer Mitarbeiter.
Drohen Sie nicht mit Anwälten!
Anwälte wirken auf die Gegenseite wie ein rotes Tuch! Auch
wenn es vielleicht verlockend ist:
Lösen Sie die Probleme lieber dort, wo sie entstanden sind: In Ihrem Unternehmen!
Mut zur Veränderung!
Versuchen Sie bitte nicht, Dinge verändern zu wollen, auf die Sie
keinen Einfluss haben. Auf
Ihren Betriebsrat haben Sie allerdings
mehr
Einfluss, als Sie vielleicht momentan glauben.
Die Wende zum
Positiven braucht seine Zeit.
Keine Drohungen!
Angriff ist die beste Verteidigung!
Wer bedroht wird, schlägt oftmals um so härter zurück. Geben Sie
Ihrem Betriebsrat aber dazu keinen Anlass! Schliesslich sind für
den Betriebs- rat die Konsequenzen einer verlorenen Auseinandersetzung
viel geringer als für Sie.
Vorsicht: Gewerkschaft!
Versuchen Sie auf jeden Fall, die Gewerkschaften aus dem Unternehmen
fern zu halten. Separieren Sie nach Möglichkeit Ihren Betriebsrat
von der Gewerkschaft. Achten Sie hierbei aber bitte stets auf die
Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
Ruhig Blut, bitte!
Wer unter Druck handelt, macht meist auch mehr Fehler. Gönnen Sie
sich nach Möglichkeit eine große Portion Gelassenheit beim Umgang
mit Ihrem Betriebsrat. Gehen Sie ruhig davon aus, dass auch der
Betriebsrat nicht perfekt ist und dass er sehr oft aus Unsicherheit
Dinge tut, die er danach auch wieder bereut.
Lassen Sie sich beraten!
Ihr Umgang mit Ihrem Betriebsrat wirkt sich auf viele Bereiche
Ihres Unternehmens aus. Deshalb ist die Thematik viel zu wichtig,
um sich nur im Falle des Falles vom Anwalt beraten zu lassen. Nutzen
Sie die professionelle Hilfe, die Sie brauchen, um in kürzester Zeit
Ihren Betriebsrat in den Griff zu kriegen.
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Die 7 Tipps
Vereinbaren Sie nach Möglichkeit auch bei Meinungsverschiedenheiten
mit Ihrem Betriebsrat Stillschweigen.
Machen Sie dem Betriebsrat
deutlich, dass Streitigkeiten, die in der
Öffent-
lichkeit ausgetragen werden, einen ernsthaften Wettbewerbsnachteil
Ihres Unternehmens nach
sich ziehen können.
Überlegen Sie es sich bitte sehr gut, bevor Sie
einen Juristen mit der Lösung Ihres Problems beauftragen.
Versuchen Sie nach Möglichkeit,
den Dialog mit Ihrem Betriebsrat nicht abreißen
zu lassen.
Meinungsverschiedenheiten lassen sich auch mit entsprechend ausgebildeten Moderatoren kostengünstig beseitigen.
Veränderungen im Umgang mit dem Betriebsrat sind oft langwierig
und kompliziert. Das liegt nicht zuletzt an der völlig
gegensätzlichen Interessen- lage. Geben Sie sich und Ihrem
Betriebsrat die Zeit, um sich mit Veränderungen auseinander
setzen zu können. Seien Sie auch in Bezug auf Geduld ein
Vorbild Ihrer Firma.
Provozieren oder Drohen bringt bei Betriebsräten
gar nichts.
Schnell stellt sich der Betriebsrat als Märtyrer dar oder
nimmt womöglich (teure)
externe Hilfe in Anspruch. Bewahren
Sie besser einen kühlen Kopf, bleiben Sie sachlich und geben
Sie dem Betriebsrat keinen Grund, eine Drohung erwidern zu
müssen.
Gewerkschaften kämpfen nicht für Ihren Betriebs- rat oder Ihr
Unternehmen, sondern sehr oft für ihre eigenen Interessen.
Machen Sie dies nach Möglichkeit auch Ihrem Betriebsrat klar.
Lassen Sie es nicht zu, dass sich Ihr Betriebsrat lieber an
die Gewerkschaft wendet, anstatt die Probleme zuerst mit
Ihnen zu besprechen.
Versuchen Sie einfach, den Betriebsrat wie einen schwierigen
Kunden zu sehen (und zu behandeln). Schließlich brauchen Sie
ja auch hier den langen Atem, der letztlich zum Erfolg führt.
Holen Sie sich nur Spezialisten für diese Thematik ins Haus -
auch temporär oder als externe Unterstützung bei Verhandlungen
oder zu allen anderen einschlägigen Heraus- forderungen.
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